Grüne Trends

Immer wieder liest man über Pflanzen in der Stadt – urban gardening, urban plants, urban green. Ein Paar, was in New York lebt, hat sich zur Aufgabe gemacht, Pflanzen aus ihrem „Plant Truck“ zu verkaufen und über Haltung und Pflege aufzuklären. Es geht darum, die Pflanzen wieder in das Bewusstsein zu bekommen, sie wertzuschätzen und sie mehr in den Alltag zu integrieren. Eine großartige Idee. Mehr Infos hierzu unter: Tula, Plants & Design . Immer mehr Stadtmenschen verstehen, dass Pflanzen und Blumen die Lebensqualität unendlich verbessern könnten. Und nicht nur das: dass wir die Natur brauchen, nicht die Natur uns. Vielen ist diese Erkenntnis neu. Natürlich ist es auch seit einiger Zeit ziemlich „hip“, seine eigenen Tomaten anzupflanzen, Blumensamen für die Bienen auf dem Balkon zu säen und am Besten seine ganze Wohnung mit Pflanzen zu schmücken. Aber nur, weil es ein Trend ist, muss es ja nicht schlecht sein. Im Gegenteil! Es macht definitiv glücklicher. Dass man dazu beiträgt, die Umwelt zu verbessern und die Bienen unterstützt, sind die positiven Nebeneffekte und kosten fast gar nichts. Und wem das alles zu kompliziert ist: schließlich produzieren Kakteen auch Sauerstoff und sind im Moment überall der Renner: Kaktus Kbh . Das Model Summer Rayne Oakes (was für ein toller Name!) hat ihre Wohnung tatsächlich mit Pflanzen vollgestellt. In ihrem Apartment in New York hat sie mittlerweile 500 Pflanzen. Schaut mal auf ihre Website, sie macht spannende Projekte: Summer Rayne Oakes . Dieses Video ist in ihrem Zuhause aufgenommen: 500 Pflanzen in New York . Aber nicht nur in New York, auch in vielen anderen Städten auf der ganzen Welt grünt es. In Tokio lernen 1.500 Angestellte in einer Firma, was Urban Farming Work bedeutet. Es werden Salate angebaut, und dicke Tomaten hängen in Konferenzräumen. Leute, das ist die Zukunft! Ein geniales Konzept, was hoffentlich viele Nachahmer findet. Seht selbst: Urban Farming Work in Tokio . Hamburg ist die erste deutsche Stadt, die grüne Dächer fördert. Ziel ist es, 70% der Dächer in Hamburg zu begrünen. Bis 2019 unterstützt die Behörde für Umwelt und Energie dieses Projekt. Falls ihr neugierig geworden seid, weitere Infos in diesem Video: Grüne Dächer Hamburg

Benjamin Graf aus Berlin liegt es schon seit längerem am Herzen, die Stadt grüner und bunter zu machen. Deshalb hat er Anfang diesen Jahres Seedbomb.city gegründet. Schon mehr als ein Jahr zuvor hatte er die Idee und den Drang, etwas in Bewegung zu setzen. “Mein langfristiges Ziel ist es, das Bewusstsein für die Umwelt zu stärken und natürlich auch dem Bienensterben entgegenzuwirken.“ Seedbomb.city bietet neben Seedbombs auch Seed Pills an und hat einen grünen Einkaufsbeutel im Sortiment, den Benjamin persönlich im Siebdruckverfahren bedruckt. Die Message: “Er ist eine ganz klare Ansage gegen jeglichen Krieg auf dieser Erde und ruft deswegen dazu auf stattdessen Gärten zu pflanzen”. Des Weiteren werden zurzeit pflanzbare Streichhölzer getestet. In Kürze soll es auch einen Onlineshop geben: „Zurzeit wird man auf eine Zwischenseite geleitet, wo man sich in den Newsletter eintragen kann. Als Dankeschön gibt es 30% auf die erste Bestellung.” Also, nichts wie ran an die Seedbombs: „Erobere deinen urbanen Lebensraum!“ Weitere Ideen und grüne Entdeckungen von Seedbomb.city findet ihr auch auf Facebook  oder Instagram.

Ich wünsche Benjamin viel Erfolg mit Seedbomb.city und ganz viel Grün in Berlin! Die grünen Projekte sprießen aus allen Ritzen: ob Firmen, kleine Vereine oder einzelne Personen wie Du und ich, jede Aktion hilft. Jede Pflanze hilft. Und: manche Trends lohnen sich, zumindest die grünen!

Seedbomb.cityBeutel seedbomb.city

 

 

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